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Heiligenkalender der Orthodoxen Kirche – 6. Februar (24. Januar)

6 Φεβρουαρίου 2010

Heiligenkalender der Orthodoxen Kirche – 6. Februar (24. Januar)

Selige Ksenia von Petersburg († 1794-1806).

Die selige Ksenia Grigorjewna Petrowa wurde zwischen 1719 und 1732 Geboren; sie war verheiratet. Als 26jährige Witwe widmete sie sich für ihr ganzes Leben dem Dienste Gottes und der Menschen in der christlichen Weise der heiligen Einfalt. Langsam begriffen die Leute, dass sie keine gewöhnliche Arme vor sich hatten; sie nahm keine milden Gaben an, sie trug keine warme Kleidung und lief das ganze Jahr in ärmlichen, durchlöcherten und zerrissenen Schuhen.

Beweis ihrer christlichen Haltung waren die absolute Bedürfnislosigkeit, die Güte, die Bescheidenheit und die Gabe, Künftiges vorauszusehen. Oft half die Selige den Menschen ein frommes, christliches Leben zu führen.

Im Laufe der 45 Jahre führte die selige Ksenia einen beständigen Kampf gegen das Böse: sie lebte in ständiger Bereitschaft, jedem Bedürftigen zu Hilfe zu kommen.

Sie entschlief zwischen 1794 und 1806. Aus Dankbarkeit für das Gute, das ihnen die Asketin erwiesen hatte, kamen viele zu ihrem Grab, für die Ruhe ihrer Seele zu beten und die Selige antwortete darauf mit Gegenliebe: die Betenden erhielten sofort Hilfe und Trost von oben, Schwerkranke wurden geheilt, bisher unlösbare Familien- und Lebensprobleme lösten sich leicht. Am 10. August 1987 wurde am Grabe der seligen Matrone ein feierliches Totengedenken abgehalten.

Hl. Ioann von Kazan’ († 1529).

Beim Einfall der Tataren nach Nizhnij Nowgorod während der Regierungszeit des Fürsten Vasilij Ivanovich wurde auch Ioann in Gefangenschaft weggeführt und dann bei der Aufteilung der Beute Alej-Snuru, einem Verwandten des Khan; zugesprochen, der ihn zum Islam bekehren wollte. Da er sich weigerte; schleppten ihn die Tataren auf den russischen Friedhof, schlugen ihn mit Säbeln halb tot und warfen ihn in den Schnee. Dieses geschah am 24. Januar 1529. Ioann konnte sich noch im Schutze der Nacht auf den Hof der in Kazan’ lebenden Russen schleppen und von einem herbeigerufenen Priester die hl. Mysterien empfangen; bevor er am Morgen entschlief.

1592 berichtete der Kazaner Metropolit Ermogen, der spätere Patriarch, davon, den Patriarchen Iov und bat, Ioann zusammen mit den Märtyrern Stefan und Petr in das Synodikon aufnehmen zu dürfen. (© “Gottesdienst zum Ehren aller Heiligen der Rus”, Würzburg, 1987. Seiten – 104 – 115)

Hll. Babila, Timoteus und Agapios († 3.Jh.).

Der hl. Babila wurde in der Umgebung von Rom geboren und bekam eine christliche Erziehung. Vermeidend der Eitelkeit der Welt, siedelte er sich mit seinen beiden Jüngern auf einem Berge an. Während der Christenverfolgung durch den Heiden entfernte er sich mit seinen Jüngern nach der Insel Sizilien, wo er mehrere Ungläubige zu Christus bekehrte. Der Statthalter der Insel, wegen der Wirksamkeit des HI. erzürnt, ließ alle Drei ergreifen und zur Marterung ausliefern, welche sie geduldig ertrugen. Alle Drei starben durch das Schwert, um das Ende des 3. Jahrhundert.

Ehrw. Makedonios von Syrien († 420).

Im Laufe von 25 Jahren führte er ein Wanderleben, bis er in Syrien in einer tiefen Grube Wohnung nahm, wo er sich unter freiem Himmel bei unablässigem Gebete aufhielt. Er starb um 420, im Alter von 70 Jahren.

Überführung der Gebeine Hl. Märtyrer Anastasius, der Perser († 628).

Hl. Anastasius – mit persischem Namen Magundat – wurde um 600 als Sohn eines Magiers geboren. Er kam 614 als Soldat mit dem persischen Heer nach Jerusalem und erlebte das Massaker an der christlichen Bevölkerung, worauf er sich bekehrte. 620 ließ er sich taufen und wurde Mönch im Kloster des Anastasius in Jerusalem. Nach sieben Jahren kehrte er nach Persien zurück; er wurde alsbald gefangen genommen, aber er blieb trotz Folter standhaft, durfte dann sogar wieder mit anderen Christen die Messe feiern. Nach seinem Umzug nach Betsaloë wurde er im Jahre 628 zusammen mit 70 Gefährten gefangen genommen und in den Fluss geworfen.

Seine Leiche wurde Hunden vorgeworfen, blieb aber unangetastet. Sein Kopf wurde dem König Chosroes gebracht; alsbald erfüllte sich Anastasius’ Prophezeiung, dass der König ihn nur wenige Tage überleben werde, weil er vom eigenen Sohn abgesetzt und ermordet werde. Papst Honorius I. holte Anastasius’ Reliquien nach Konstantinopel und nach Rom; in der heutigen Kirche Tre Fontane, die früher St. Vinzenz und Anastasius hieß, sind sie aufbewahrt.

Hl. Martt. Paulos, Pausirios und Theodotion († 3.Jh.).

Die Heiligen Märtyrer Paulos, Pausirios und Theodotion waren leibliche Brüder. Sie wurden als Christen verfolgt und erlitten ihr Martyrium unter Kaiser Diokletian (284–305) im 3. Jahrhundert, in Ägypten.

Quelle: http://www.russische-kirche-l.de/kalender/2010/feb6.htm